FÜR SIE AUSGESUCHT
Prof. Dr. med. Abolghassem Sepehrnia

Trigeminus- neuralgie: Gesichts- schmerzen

Was, woher, wie therapiert, welche Erfahrungen? – Eine kurze Abhandlung der Krankheit

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PD Dr. med. Arne Fischmann

Neue Paradigmen in der Bildgebung des Schädel-Hirn-Traumas

Prognostische Aussagen bei leichten Schädel-Hirn-Traumas dank Anwendung neuer  Techniken in der MRI 

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WIR HEISSEN HERZLICH WILLKOMMEN

Dr. med. Christian Sommer

Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Spezialist für Fusschirurgie

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Dr. med. Markus Reber

Facharzt Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten 

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Was gibt es Neues für die Hausarztmedizin?
Prof. Dr. med. Reto Krapf

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Riesenzellarteriitis: Auf dem Weg zu einer Ursache?
Eine kürzlich erschienene Studie in einem Fachjournal fand bei Dreiviertel der untersuchten Gefässbiopsien (A. temporalis, bestätigte Riesenzellarteriitis) Herpes-zoster-Antigene im Gewebe (und nur in einem kleinen Teil der Kontrollen), was die Frage erhebt, ob die Riesenzellarteriitis nicht auch Folge einer Zoster-Vaskulitis sein könnte. Wenn bestätigt, könnte respektive wird wohl dieser Befund der Zoster-Vakzinierung Schub verleihen. Der Antigennachweis in der Gefässwand – weil diffus – könnte auch die histologische, diagnostische Ausbeute verbessern, die bekanntermassen unter dem sogenannten sampling error wegen der nur herdförmig auftretenden riesenzellreichen Entzündung leidet. Man darf gespannt sein und bleiben. (Link zur Studie)

Freundliche Grüsse

Prof. Dr. med. Reto Krapf
Chefarzt Innere Medizin Klinik St. Anna

Aktuelles von der Klinikleitung
Dr. med. Martin Nufer

Bewegung als Therapie?

Im aktuellen Newsletter schreibt Frau Dr. Fischmann in unserer Serie „Bewegung“ über den Nutzen von körperlicher Aktivität bei Depression. Der Effekt von körperlicher Aktivität auf die Gesundheit ist ja ein viel debattiertes Thema. Sportmuffel halten es eher mit Winston Churchill („No sports“), währenddem alle Sporttreibenden selbstverständlich einen (von der Werbeindustrie stark geförderten) positiven Effekt des Sporttreibens verfechten.

Studien dazu gibt es ebenfalls viele. Am besten gefällt mir jedoch eine alte Arbeit, da sie sowohl gut gemacht wie auch sinnhaft ist. Sie wurde im März 1986 im New England Journal publiziert und hat bei über 16’000 Harvard Alumni den Effekt von körperlicher Aktivität auf Mortalität und Langlebigkeit geprüft. Dabei wurde gezeigt, dass mit körperlicher Aktivität im Umfang von 2000 kcal pro Woche (entspricht ca. 2 Stunden Sport) ein Überlebensvorteil von 2 Jahren im Alter von 80 Jahren resultiert. Wenn man also 60 Jahre (von 20. bis 80. Lebensjahr) pro Woche Sport für 2000 kcal treibt, bedeutet das umgerechnet, dass man während 2 Jahren täglich 8 Stunden Sport treiben muss. Das Schöne an der Studie ist, dass die Zahlen so gut aufgehen. Man macht während vollen 2 Jahren seines Lebens täglich 8 Stunden Sport, um dann 2 Jahre länger zu leben.

Das heisst, dass sowohl Sportmuffel wie auch Sportfreunde Recht haben. Es gibt einen Überlebensvorteil, wenn man körperlich aktiv ist, aber man kriegt nur jene Zeit zurück, welche man auch investiert hat. Mit anderen Worten: Es sollen nur all jene Sport für ein längeres Leben treiben, welche auch Freude am Sport haben. 

Beim Lesen wünsche ich Ihnen gute Unterhaltung.

Freundliche Grüsse

Dr. med. Martin Nufer
Medizinischer Direktor Klinik St. Anna

Ref: Paffenbarger et al.: Physical Activity, All-Cause Mortality, and Longevity of College Alumni. New England Journal of Medicine; März 1986, Vol. 314, No. 10, Seiten 605–613. 

 

 

 
ST. ANNA AKTUELL

Errichtung Provisorium für zwei OPS-Säle

Baugesuch für provisorische OPS-Säle wird Ende Mai eingereicht

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IN SERIE: Bewegung
Dr. med. Katarzyna Fischmann

Bewegung als Therapie- alternative bei Depressionen – Sollten wir nicht mit dem Patienten spazieren gehen?

Körperliche Aktivität als therapeutische Alternative zu Psychotherapie und Pharmakotherapie

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13 FRAGEN AN
Erika Rohrer

Seitenwechsel - Klinik- mitarbeiter im persönlichen Gespräch

Ein Interview mit Erika Rohrer, Geschäfts- leitungsmitglied, Pflegedirektorin

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FORTBILDUNGSKALENDER
DatumSeminarreihe/ThemaReferentin/Referent
jeweils Mittwoch
12.15 Uhr
im C020
Journal Club 
Initiates file downloadTermine und Referenten
verschiedene Referenten

Weitere Fortbildungen finden Sie Opens external link in new windowhier

INFORMATION FORTBILDUNGEN

PROFO ST. ANNA 2015

Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Praktisch orientierten Fortbildungen für und mit Hausärzten an der Klinik St. Anna wurde erfolgreich durchgeführt. Unter dem Register Downloads finden Sie die vorhandenen Präsentationen der PROFOS vom 5. Februar 2015.